Benutzer:Hannes Daxbacher

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Ich unterrichte katholische Religion in einem Wiener Gymnasium und wurde vor einigen Tagen 60 Jahre alt. Ich stamme aus Amstetten, einer Niederösterreichischen Kleinstadt zwischen Donau und Voralpen. Ich habe in St. Pölten, Freiburg und Wien Theologie studiert, bei der katholischen Jugend (KSJ und KAJ) mitgearbeitet, bin verheiratet und habe vier Kinder plus ein Enkelkind. Zusätzlich machte ich eine Ausbildung zum Supervisor, arbeite mit Aufstellungen und mit Psychodrama-Elementen. Ich arbeite sehr gern mit Medien, bin Akademischer Medienpädogoge, aber ich schauspieler auch gerne und mache im Unterricht Improvisationstheater.

Ich lerne gerne dazu beziehungsweise frische ich Altes (aus der Reformpädagogik) wieder auf. Ich bin mit anderen ReligionslehrerInnen über die ARGE Neue Matura Wien auf Dropbox vernetzt. An meiner Schule benutzen wir ebenfalls die Dropbox, um Kompetenzblätter, Infomaterial und Prüfungsfragen auszutauschen. Wir haben an unserer Schule 2010/11 einen Pool von 24 Themen erstellt. Dann beschlossen wir, andere Schulbücher zu nehmen und so sah ich mich veranlasst, die Themen den Jahrgängen neu zuzuordnen und die konkreten Kompetenzen, die die SchülerInnen lernen sollen, zu ändern. Ich schrieb zu jedem Themenbereich ungefähr 4-5 Kompetenzen nach der Handreichung des IDAs.

Zu den einzelnen Themenbereichen erstelle ich regelmäßig Kompetenzblätter für die SchülerInnen, auf denen ich eine kurze thematische Einleitung mit einem Symbolbild gebe und die Aufgaben beschreibe. Gelernt beziehungsweise aufgefrischt habe ich von Michalke Leicht, einen Lernanlass nicht zu vergessen und das, was gelernt werden soll, genau zu bestimmen.

Gefallen hat mir bei Michalke-Leicht sein Perspektivenwechsel vom Lehren zum Lernen, das er mit dem Option für die Armen in Lateinamerika verglichen hat. Dadurch gehe ich in diesem Schuljahr jetzt Schritt für Schritt von den Lernenden aus und erstelle dann im nächsten Schuljahr zu den Themen die kompetenzorientierten Prüfungsfragen. Zum Zweiten gefällt mir der Perspektivenwechsel vom Stofflernen zum Lernen im Prozess. Ich habe das in meinem Unterricht immer wieder gemacht, durch die alte Matura hieß es dann aber immer, den Stoff zu lehren und zu lernen.

Eine Hilfe ist mir auch das Wiener Herbstseminar zum kompetenzorientierten Unterrichten, bei denen Konkretes ausgearbeitet wird. Der Kurs in openreli gefällt mir, ich muss aber oft Schwerpunkte setzen, was nicht leicht ist, weil so vieles angeboten wird und ich nicht weiß, ob es nicht etwas ist, was ich eh schon kenne. 6.11.2013