Boarischer-Balawer-Blog

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Vorwort zum Boarischen Balawer Blog

Ein Engländer, ein Franzose und ein Bayer streiten sich, wer denn die komplizierteste Sprache hätte.

Der Engländer: "Wir haben die komplizierteste Sprache. Bei uns schreibt man 'egg', spricht es aber 'äg' aus!"

Daraufhin erwidert der Franzose: "Von wegen, das ist ja gar nichts! Wir schreiben 'Bonjour', sprechen es aber 'Bonschur' aus!"

Zuletzt meldet sich der Bayer zu Wort: "Mit unserer Sprache könnt ihr nicht mithalten. Bei uns schreibt man: 'Entschuldigen Sie bitte, ich habe den letzten Satz nicht verstanden. Könnten Sie ihn bitte freundlicherweise noch einmal wiederholen?', sagen tun wir aber einfach nur: 'Hä?'"


Diesen Witz kennen viele Leute und lachen auch gerne darüber. Doch für einige ist so eine Situation der Alltag. Doch wie kann man solchen Personen helfen?


Ziele des Boarischen Balawer Blogs

Das Logo des Boarischen Balawer Blogs

Der Boarische Balawer Blog auf Wordpress

Dieser Blog entsteht im Rahmen eines Projektes, in welchem wir zeigen sollen, wie man mithilfe von neuen Webtools das Lernen möglich machen kann. Mehr dazu auf der Hauptseite: Projektseminar: Explore.Create.Share - Neue Lernkulturen gestalten

In dem ausgewählten Projekt von J.Thurner & M.Kleebauer soll gezeigt werden, wie mithilfe von Blogs interessante, lustige und wissenswerte Sachen aus unsererm schönen Heimatland Bayern gelernt werden können. Sowohl Fakten als auch Geschichten und Traditionen werden neu aufgefasst und für die Leser interessant gestaltet.

Viele "Zuagroastn" haben etliche Probleme, die Bayrische Mundart mit ihren unzählbar vielen Dialekten zu verstehen. Der "Boarische-Balawer-Blog" soll helfen, mehr über die Traditionen, Eigen- und Besonderheiten der Bayer zu lernen, sie zu verstehen und vielleicht sogar in ihren Alltag zu integrieren.


Der Aufbau des Balawer Blogs - Die Kategorien

Um die verschiedenen Posts zu ordnen und dem Blog eine gewisse Struktur zu geben, werden verschiedene Kategorien erstellt.

  • Bayrische Sprachwunder: Eigen- und Besonderheiten der Dialekte mit einem “Wort der Woche”
  • Gute Geschichte(n): Bayrische Fakten und Geschichten perfekt portioniert, frisch aufbereitet und gewürzt mit etwas Humor.
  • Kulinarische Küche: Leckere und einfache Rezepte aus der Bayrischen Küche zum Selberkochen
  • Länderkunde: Egal ob Oberbayern oder Franken, Augsburg oder Nürnberg - hier findet jeder was zum Nachlesen.
  • Tolle Traditionen: Wissenswertes und Interessantes zu Bayrischen Traditionen


Verwendete Tools des "Boarischen Balawer Blogs

Wordpress

Die Wordpress-Seite des Balawer Blogs

Die Blogseite des Boarischen Balawer Blogs ist auf Wordpress erschienen.

Wordpress stellt wie „Blogger.com“ oder „Tumblr“ eine Möglichkeit dar, im Internet frei zu publizieren. In dem Fall des ausgewählten Blogtools wird am Ende des selbst festgelegten Namens das Suffix „wordpress.com“ hinzugefügt. Dadurch ist das Führen eines Blogs kostenlos. Ist jemand bereit, etwas Geld zu zahlen, kann die Seite auch ohne diesen Zusatz erworben werden. Da die kostenlose Version jedoch alle Features und Möglichkeiten zur Blogveröffentlichung bereitstellt, erschien der Balawer Blog unter der URL „http://boarischerbalawerblog.wordpress.com/“.

Besonders positiv zu vermerken ist, dass die Handhabung des Tools eher leicht fällt: für die Bedienung ist kein Beherrschen der HTML-Sprache nötig. Durch die Vorschau ist immer klar, was auf der Website erscheint und zudem kann durch Einstellen eines bestimmten Veröffentlichungsdatums und –uhrzeit entschieden werden, wann Posts erscheinen sollen – dies ermöglicht ein gutes „Voraus-Planen“, ohne beim tatsächlichen Einstellungsvorgang online sein zu müssen. Desweiteren sind dem User viele Gestal-tungsmöglichkeiten geboten: Er kann nicht nur unter verschiedenen Layouts wählen, sondern auch eigene Header und Hintergrundbilder einfügen. Zudem ist es möglich, den Blog mit Twitter und Facebook zu verknüpfen, wo die Posts dann angekündigt werden können. Bilder und Grafiken können auf zwei verschiedenen Arten in einen Beitrag eingefügt werden: Entweder es wird eine Datei von dem Computer hochgeladen oder sie wird durch das Angeben einer URL automatisch in das Eingabefeld gepostet. Dank das Verteilen von Kategorien und Tags, sogenannte Schlagwörter, können die Posts geordnet und themenbezogene Beiträge schneller gefunden werden. Außerdem hält Wordpress eine große Anzahl an Widgets, wie Kalender, Archiv oder Twitterverknüpfung, bereit, welche bei dem eigenen Blog am Rand eingefügt werden können. Nachteile von Wordpress sind vor allem das kleine Eingabefeld, welches durch das ständige Scrollen zu einer unangenehmen Bedienung des Tools führt. Dies fällt besonders negativ beim Einfügen von Bildern auf: Meist werden diese verzerrt angezeigt und müssen dann durch Kleinziehen und Scrollen in arbeitsaufwändigen Schritten auf die passende Größe geändert werden. Auch die Möglichkeit Post optisch zu personalisieren ist sehr gering: nur durch Zufall bleiben Schriftarten bei „Copy & Paste“ aus Word-Dateien erhalten. Davon abgesehen gibt es keine Auswahl an verschiedenen Schriftar-ten. Dies verleiht zwar den Posts auch eine gewisse Einheitlichkeit, schränkt den Nutzer in seiner Gestaltung jedoch stark ein. Die Layouts sind, wie bereits erwähnt, sehr zahlreich an Vorlagen und mit wenigen Klicks individualisierbar.

Die Zusammenarbeit auf Wordpress lief sehr gut. Dank der Möglichkeit des Planens und Entwürfe speichern konnte jeder der Betreiber über den kommenden Post informiert werden und diesen gegebenenfalls nochmal überarbeiten. Da er Leser ebenfalls die Chance besitzt, Artikel zu liken, sie zu teilen oder zu kommentieren, kann der Rezipient aktiv den Lerninhalt beurteilen und verbreiten. Unsere Zukunftsprognose für das Tool fällt insofern sehr positiv aus. Gut wären mehr Zugeständnisse an eigene Darstellungsmöglichkeiten der Layouts und Schriftarten, sowie ein größeres Eingabefeld, was die Arbeit mit Wordpress zusätzlich erleichtern würde.

Twitter

Die Twitter-Seite des Balawer Blogs

Der Boarische Balawer Blog hat eine eigene Twitter-Seite bekommen. Jeder konnte dem Kanal des "Balawer Blogs" folgen und somit immer über die neuesten und aktuellsten Posts informiert und benachrichtigt werden.

Das englische „Twitter“ bedeutet im Deutschen „Gezwitscher“ und stellt eine neue Art der Vernetzung dar. In den veröffentlichten Tweets kann jeder mit 140 Zeichen seinen aktuellen Status posten, seine Meinung ausdrücken und mithilfe der Hashtags # den Textnachrichten individuelle Schlagwörter zugeordnen. Auf diese Weise können die Millionen von Posts etwas geordnet und strukturiert werden, da durch die Sucheingabe eines Hashtagbegriffs alle Tweets zu einem bestimmten Thema gefunden werden. Auch kann ein Kanal zu seinem „Follower“ werden. So werden auf der persönlichen Twitterstarttseite stets die neuesten Tweets von denen, welchen gefolgt wird, angezeigt. Zudem gibt es die Möglichkeit des „Retweetens“. Durch diese Funktion wird der Beitrag eines anderen Kanals sowohl auf der eigenen als auch auf der Twitterseite der persönlichen Follower veröffentlicht und kann so noch mehr Menschen erreichen. Auf diesem bekannten Microblogging-Kanal wurde der Balawer Blog ab dem 19. No-vember aktiv. Es wurden neben Ankündigungen zu neuen Posts auch Hashtags wie #Bayern oder #bayrisch benutzt, um die Interessierten auf den Boarischen Balawer Blog zu lenken. Diese Chance der spezifischen Themenfindung mit den Hashtags war einer der Entscheidungsgründe für dieses Tool. Weil sich Twitter jedoch in Deutschland nicht so stark wie beispielsweise Facebook durchgesetzt hat, wurde die Seite des „Balawer Blogs“ lediglich von vier anderen Personen/ Seiten gefollowed und folgte selbst fünf anderen. Im Rahmen des Seminars wurden auf Twitter 26 Tweets veröffentlicht. Die Posts von Beiträgen vor der Erstellung des eigenen Kanals wurden dabei nicht mit einberechnet.

Das Anmeldeverfahren und die Erstellung eines Kanals auf diesem Tool sind sehr ein-fach. Es muss nur eine gültige E-Mail Adresse angegeben werden. Durch das Einfügen eines persönlichen Logos/ Profilbilds und auch eines selbstgewählten Hintergrunds kann die eigene Twitterseite mit wenigen Klicks schnell individualisiert werden. Positiv zu vermerken ist, dass die Möglichkeit bestand, den verwendeten Wordpress-Account mit dem Twitter-Kanal des Balawer Blogs zu verbinden. So konnten Tweets mit individuellem Text automatisch veröffentlicht wurden, ohne dass ein Einloggen in Twitter nötig gewesen wäre. Mit den jedoch nur 140 vorgegeben Zeichen müssen die Mitteilungen gut und prägnant erstellt werden. Zudem muss der entsprechende Link ebenfalls innerhalb dieser Zeichenbegrenzung einen Platz finden, was wiederum zu einer Verkürzung der persönlichen Nachricht führt. Mittels der Hashtags lässt sich viel Werbung machen und auch Leser, welche die Seite andernfalls nicht gefunden hätten, können erreicht werden. Da der Begriff „Balawer Blog“ einen eher ungewöhnlichen Hashtag darstellt, ist es nachvollziehbar, dass Begriffe wie „Bayern“, „bayrisch“, etc. von deutlich mehr Lesern wahrgenommen werden und durch deren Verwendung eine höhere Chance besteht, mehr potenzielle Follower zu gewinnen. Durch Hashtags wie beispielsweise „Christkind“ konnten wir die Leser zu spezifischen Themen, die meist jahreszeitlich oder themenspezifisch beeinflusst waren, hinlenken. Zu Beginn war es ziemlich anstrengend, einen aussagekräftigen Tweet inklusive Hashtags und Links zu erstellen. Nach einiger Zeit gelang es uns jedoch, kreative und neu-gierig machende Beiträge zu posten, um einige neue Leser zu gewinnen.

Bei vielen sozialen Medien ist zu beobachten, dass sie auf einen Hochpunkt zusteuern und dann mit der Zeit an Relevanz verlieren. Mit Facebook hat Twitter besonders im deutschen Raum einen starken Konkurrenten bekommen. Da Twitter sich jedoch durch seine einzigartige Nutzungsweise (Followen ohne selbst zwangläufig gefollowed zu werden, Hashtags, kurze Meldungen à 140 Zeichen, etc.) stark von anderen sozialen Medien abhebt, glauben wir, das Twitter seinen Höhepunkt zumindest in Deutschland noch nicht erreicht hat. Auch uns hat die unkomplizierte Nutzungsweise von Twitter zugesagt. Die einfache Erstellung des Accounts und die problemlose Veröffentlichung von Tweets durch das Verknüpfen mit dem Wordpress-Blog haben wir während der Zusammenarbeit mit diesem Tools sehr zu schätzen gewusst. Den Lerneffekt durch dieses Tool schätzen wir als mittelmäßig ein. Zwar ist Twitter ein Microblogging-Kanal und kann daher durchaus auch interessante und potenzielle Lerninhalte sowie die schnelle Weiterleitung zu anderen Twitterkollegen bzw. Seiten bein-halten, jedoch sind diese sehr kurz gehalten und muss meist externen Links gefolgt werden. Dennoch eignet sich dieses Tool als einen guten Anreiz, um Kontakte mit gleichen Interessen zu finden, sein Wissen themenspezifisch zu erweitern und selbst zu verbreiten, so wie man es gerne haben möchte.

Facebook

Die Facebook-Seite des Balawer Blogs

Nach einigen Wochen wurde auch eine Facebook-Seite des "Boarischen Balawer Blogs" eingerichtet.

Das Gesichtsbuch: online mit Freunden und Organisationen verknüpfen, Seiten liken, chatten, Fotos hochladen, Spiele spielen – das sind nur einige der beliebtesten Funktionen des bekanntesten und weitverbreitesten Netzwerk. Jedoch ist Facebook wegen Datenmissbrauch auch in Verruf geraten und es ist Vorsicht geboten, bei dem, was gepostet wird. In Absprache mit dem Dozenten wurde beim zweiten Treffen des Seminars beschlossen auch auf Facebook aktiv zu werden. Da man selbst bereits sehr aktiv auf Facebook ist, stellte sich der Schritt, im meist besuchten Social Network eine Seite einzurichten, als gute Wahl heraus. So wurden dort auch seit dem 29. November an die 20 Posts des BalawerBlogs geteilt. Insgesamt erhielt der Blog bis zur Fertigstellung dieses Berichts 16 „Gefällt mir“-Angaben.

Besonders positiv ist zu vermerken, dass Facebook aufgrund seiner Popularität grundsätzlich eine große Bekanntheit und Erreichbarkeit bietet. So konnten einige Besucher der Wordpress-Seite dazugewonnen werden. Aber es muss nicht nur von der Seite selbst, sondern auch von den Personen, welche den „Gefällt mir“-Button gedrückt ha-ben, stets geteilt werden. Der eigene Freundeskreis auf Facebook und dadurch auch die Erreichbarkeit durch alleiniges Teilen sind begrenzt. Trotz oftmaligem Posten von neuen und auch alten Beiträgen unseres Balawer Blogs, likten nur 16 Personen die persönliche Seite des Blogs, da diese anscheinend nicht genug weiterempfohlen wurde. Folglich blieb der eigentlich erwartete Ansturm an Leser aus. Dass auf einer selbsterstellten Facebook-Seite ein Impressum inklusive einer vollständigen Anschrift angegeben werden muss, ist sowohl positiv als auch negativ zu vermerken. Dies ist einerseits eine Maßnahme, Missbrauch zu stoppen und im Ernstfall einen Verantwortlichen als Ansprechpartner zu haben. Auf der anderen Seite verwendet und speichert Facebook selbst alle Daten von den Nutzern – also auch von denen, welche die Seite erstellt und ihre Adresse angegeben haben. Aus diesem Grund haben wir das Impressum der Wiki-Seite von ECS auf unserer Facebook-Seite des Balawer Blogs angegeben.

Im Vergleich zu Twitter stellt Facebook noch weniger eine Lernplattform für die Zu-kunft dar. Es wird weniger als ein Tool betrachtet, bei welchem Wissen geteilt wird, sondern wird genutzt, um sich mit seinen Freunden auszutauschen und sich mit seinem Profil im Netz zu präsentieren. Dennoch dient dieser Kanal als eine gute Werbeplatt-form, welche durch das Posten und Teilen von Links die Popularität anderer Seiten mit Lerninhalten fördern können. Die Kommunikation innerhalb des Seminars fand hauptsächlich über dieses Tool statt und auch wir selber nutzen die Gruppenfunktion von Facebook, um beispielsweise Re-ferate oder Hausarbeiten mit unseren Kommilitonen zu schreiben. Es ist vielleicht kein geeigneter Kanal, um sich Wissen anzueignen, aber er eignet sich perfekt für den Aus-tausch von Informationen.

Wiki

Die Wiki-Seite des Balawer Blogs

Zusätzlich zu allen anderen Tools ist auch eine Wiki-Seite des Boarischen Balawer Blogs entstanden.

Ein jeder kennt es, ein jeder hat dort bestimmt schon mal etwas nachgeschlagen: die größte freie Enzyklopädie der Welt – Wikipedia. Mithilfe von Hyperlinks wird auf neue Wikiseiten oder externen Links hingewiesen, um das Wissen zu erweitern oder Verknüpfungen zu erstellen. Solche Wikis sind Seiten, wo Wissen gesammelt und verbreitet wird. Zudem kann es durch jeden Leser beliebig verändert und aktualisiert werden. Auf dem Wiki „ExploreCreateShare“ von André J. Spang bekam der Boarische Balawer Blog einige Seiten, um das Projekt zu dokumentieren, zusammenzufassen und zu strukturieren. Es stellt ein gutes Tool da, um Wissen zu sammeln, zu managen, zu entwickeln, aufrecht-zuerhalten und zu verändern.

Positiv anzumerken ist die Erstellung einer neuen Seite eines Wikis. Zunächst muss in der Syntax der individuelle Text angegeben werden. Mithilfe der Funktion „Vorschau“ kann die Seite provisorisch betrachtet werden, bevor sie veröffentlicht wird. Allerdings muss bei der Eingabe in der Syntax einiges beachtet und gewusst werden, um einen anschaulichen Beitrag zu formulieren. Es bedarf einiger Einarbeitungszeit, wie beispielsweise das Wissen, wie Bilder eingefügt, neue Seiten erstellt und Über- und Unter-schriften erstellt werden können. Ein weiterer Vorteil, welcher sich nach der erfolgreichen Anmeldung auf dem Wiki ergibt, ist, dass bei jeder beliebiger Seite die Syntax geöffnet werden kann. Dadurch können zum Beispiel verschiedene Beschreibungen für andere Kanäle oder Tools (wie für eine Twitterwall oder eine Prezi) eingefügt werden, welche man selber auf seiner eigenen Wikiseite integrieren will. Dafür muss aber im Vorhinein das entsprechende Widget installiert werden. Der Dozent war auch immer ein guter Ansprechpartner, um solche Wissenslücken und –fähigkeiten zu (er-)schließen und half bei vorkommenden Problemen. Neben der allgemeinen Wissensseite gibt es noch eine Diskussionsseite und Versions-geschichte zum Auswählen. Die Diskussionsseite dient einerseits zum Austausch über der in der Seite enthaltenden Informationen, anderseits, um mittels Kommentare und Feedback den Inhalt zu verbessern. Dank der Versionsgeschichte kann genau überblickt werden, welcher Benutzer wann welche Veränderungen vorgenommen hat. Dies gibt einen guten Überblick über den Wandel des Wissens und dessen Aktualisierungen. Sowohl positiv als auch negativ anzumerken ist, dass nach einer Anmeldung jeder das Wissen verändern bzw. sogar löschen kann. Dies führt zu einer Erweiterung und stetigen Überwachung der Inhalte, kann aber auch dazu beitragen, dass einige das Wissen gezielt manipulieren und verfälschte Inhalte veröffentlichen. Aus diesem Grund muss der Administrator die Neuanmeldungen und Veränderungen an den Seiten ständig überprüfen.

Nach einer bereits erwähnten Einarbeitungsphase können die vielseitigen Möglichkeiten von Wikis schnell erkundet und gezielt genutzt werden. Daher sind wir der Meinung, dass dieses Tools, da die kollaborative Seite des Wikis dem Aufbau einer neuen Lern-kultur sehr von Nutzen sein kann, sich im Bereich des Wissensmanagements noch weiter durchsetzt. Wir werden auch in Zukunft auf dieses Tool zurückgreifen, um Wissen gemeinsam im Team zu sammeln, zu entwickeln, zu strukturieren und weiter zu verbreiten.


Prezi

Powerpoint kann man vergessen – jetzt kommt Prezi! Mithilfe dieses Tools ist es mög-lich, dynamische und gut animierte Präsentationen zu gestalten. Für den Login ist ein eigener Prezi- oder einfach nur ein Facebook-Account nötig. Danach gilt es sich zwischen der kostenlosen und etwas eingeschränkten oder der kostenpflichtigen Vollversion zu entscheiden. Da wir unsere während der Projektphase genutzten Tools als Abschlusspräsentation mit diesem Tool vorstellen wollten, genügte die kostenlose Version, welche sich auch wunderbar als Einstieg in diese neue Dimension der Präsentationsgestaltung verwenden ließ. Es kann eine bereits bestehende Vorlage gewählt oder mit einem völlig leeren Folie gestartet werden. Mit wenigen Klicks wird ein Weg durch die einzelnen Seiten bestimmt und dadurch anschaulich und vielversprechend weiterentwickelt.

Einen Vor- beziehungsweise auch einen Nachteil stellt das nötige Vorhandensein einer Internetverbindung dar. Einerseits ist es dadurch möglich, kollaborativ mit anderen Personen an einer Präsentation zu arbeiten und an jedem Computer darauf zuzugreifen, andererseits ist es auch von dem Internetzugang abhängig. Zwar kann die Präsentation auch als PDF-Datei gespeichert werden, jedoch fehlen jegliche Animationen. Es ist sehr einfach, Bilder, Grafiken oder Videos in der Präsentation zu integrieren. Dateien werden hochgeladen oder mit der URL verknüpft. Danach stehen verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten wie Größe verstellen oder besondere Animationen (z.B. hin- und wegzoomen) zur Verfügung. Dies ist ein weiterer positiver Aspekt im Vergleich zu anderen Präsentationsprogrammen: Dank fließender Übergänge zwischen Textabschnitten, Grafiken und den Folien erhält jede Präsentation ein gewisses Extra. Allerdings ist etwas Einarbeitungszeit nötig, um die unterschiedlichen Techniken des Programms und die Gestaltungsmöglichkeiten zu erforschen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Folien zu überspringen und ganz aus der Präsentation, welche man sich wie ein großes Whiteboard vorstellen muss, heraus zu zoomen, um einen kompletten Überblick über das Thema zu erhalten. Dennoch muss beachtet werden, dass zu viele spezielle Layouts, Farben und Animationen den Zuhörer schnell überfordern und, anstatt die Aufmerksamkeit durch eine interessante Gestaltung zu steigern, eher ablenken können.

Prezi ist mit seinen vielen positiven Eigenschaften wirklich überzeugend: Es ist kostenlos und dank der Erstellung der Präsentation im Internet von mehreren Personen gleichzeitig bearbeitbar. Dies ist besonders für den kollaborativen Aspekt wichtig, welcher für die Zukunft des Lernens von höchster Bedeutung ist. Dieses Tool erfreut sich bereits jetzt schon großer Beliebtheit. Daher glauben wir, dass sowohl die Ersteller einer Präsentation als auch die Zuhörer immer mehr auf den Geschmack von dynamisch gestalteten Folien kommen werden. Da man nach einer kurzen Einarbeitungszeit wirklich anschauliche Präsentationen gestalten kann, werden wir auch im weiteren Laufe des Studiums bestimmt wieder auf Prezi zurückgreifen.


Fazit des Seminars und Zukunft der Lernkultur

"Thinking in a new way always necessitates personal transformation, and if enough people think in new ways, social transformation is inevitable."

Der Bildungsexperte und kanadische Professor für kritische Pädagogik Joe L. Kincheloe sieht im kritischen des Einzelnen den Motor für persönliche Weiterentwicklung: Die Erweiterung von Bildung und Wissen sind notwendige Faktoren auf dem Weg zum kritischen, selbstständigen Denken und Lernen. Dies kann schließlich ein neues gesellschaftliches Bewusstsein und dadurch soziale Veränderungen initiieren. Das Internet stellt dabei eine der größten, wenn nicht sogar die größte Ressource für genau diese schnellen und sozialen Veränderungen dar. Die Aneignung wichtiger Tools, wie es unter anderem Aufgabe des Seminars war, ist auf dem Weg zur Vergrößerung von Bildung und Wissen einer der dafür notwendigen Schritte.

Da Tools, welche im Seminar angesprochen und anschließend verwendet wurden, in der heutigen Zeit des Internets immer mehr an Bedeutung gewinnen, besteht eine große Chance, dass die bestehende Lernkultur beeinflusst, verändert beziehungsweise völlig neu aufgerollt wird. Bei Wiki-Seiten sehen wir den größten potenziellen Einfluss: Es eignet sich hervorragend, um Wissen schnell zu erlangen, aber auch kollaborativ Inhalte zu sammeln, zu erweitern, zu verändern und zu aktualisieren. Es dient zudem auch für diejenigen, welche nicht aktiv am Wiki arbeiten, als gute Quelle, um sich über ein bestimmtes Thema einen guten Überblick zu schaffen. Dennoch müssen, um die Lernkultur gezielt zu verändern, mehr Menschen aktiv an diesem Wissensmanagementtool arbeiten – nur dann kann ein sehr hoher Lerneffekt erzielt werden. Prezi ist nach einiger Einarbeitungszeit, welche man aufbringen muss, sehr effizient. Gezielt angewandt, steigert es durch seine neuartigen Facetten die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Für bewährte Powerpoint-Nutzer wirken die Animation und die Möglichkeiten eines „Whiteboards“ jedoch vielleicht zu überfordernd und zu abgehoben. Dennoch beinhaltet dieses Tool viele neue Chancen, um die Lernkultur interessanter und anregender zu gestalten. Die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter werden im Moment noch weniger als Lernplattform, sondern als Austausch- und Kommunikationsstelle angesehen. Die sind zudem als Werbeplattformen gut nutzbar, da sie eine große Reichweite und durch Features wie „Followen“ und „liken“ schnelle Erreichbarkeit besitzen. Gesamt betrachtet werden diese beiden Tools auch in näherer Zukunft nur einen geringen Einfluss auf die Lernkultur und die Wissensaneignung selbst haben – jedoch verändern sie gravierend den Austausch und die Auseinandersetzung mit bestimmten Inhalten und Themen durch die Vielzahl an Diskussionen, Chat- und Kommentarfunktionen. Ein Blog ist das Tool, um seine Meinung öffentlich zu machen. Sie sind meist kostenlos und schnell einzurichten – und durch die richtige Werbung auf anderen Seiten und Kanälen können schnell viele Leser dazugewonnen werden. Ein derartiges Tool besitzt wie das Wiki ebenfalls ein großes Potenzial, um die Lernkultur durch verschiedene Einflüsse und Meinungsdarbietungen erheblich zu verändern. Während der Projektphase war die Zusammenarbeit sowohl mit Onlinetools, als auch im Team von großer Bedeutung. Diese geschah meist online, bei Präsenztreffen wurden größere Entscheidungen, wie das Erstellen einer Facebook-Seite und deren Aufbau, besprochen. Die Kommunikation des Balawer Blog-Teams lief über die verschiedenen Tools, Facebook, Twitter und manchmal E-Mail. Zudem unterstützten die Tools den kollaborativen Aspekt des Seminars: Auf Prezi konnte beispielsweise gleichzeitig an einer Präsentation gearbeitet werden oder auf Wordpress nutzen wir die Funktion des Planens und Entwerfen, um dem anderen Teammitglied die Möglichkeit zu geben, das Geschriebene nochmals zu lesen. Feedback konnte zum Beispiel über die Diskussionsseiten auf dem Wiki eingeholt werden. Diese wurden während des Seminars leider wenig genutzt, da jeder selbst fest in seinem Projekt eingearbeitet war. Daher wurden manchmal nur Rechtschreibfehler oder ähnliches bemängelt. Weitere Diskussionsfelder waren die Facebook-Gruppe oder Twitter: Mit gut gesetzten Hashtags bekam jeder schnell eine Antwort – nicht nur innerhalb der Seminarteilnehmer, sondern auch von außerhalb. Dies zeigt, welche Möglichkeiten der Vernetzung, Wissensaneignung und –weitergabe in den vielen Tools stecken.

Das Prinzip ECS - "Explore, create, share" ist nur funktionstüchtig, wenn jeder Einzelschritt vonstattengeht: Es muss jemand geben, der forscht, einer, der daraus etwas entstehen lässt, und jemand, der dies der Welt teilt. In diesem Projekt des "Boarischen Balawer Blogs" waren wir nun diejenigen, welche diese drei Schritte zu vollenden hatten. Es war viel Arbeit zu recherchieren, vorzubereiten und online zu stellen. Doch am Ende ist ein passables Ergebnis zustande gekommen, auf welches wir sehr stolz sein können. Trotz alledem hat das Team beschlossen, das Posten auf dem Balawer Blog mit dem Erreichen des Endes der Projektphase einzustellen. Vielleicht wird dieses Projekt im Laufe der Zeit noch einmal aufgenommen – wir lassen uns dort jede Möglichkeit offen. Zum Abschluss des Seminars bleibt zu sagen, dass wir einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zahlreicher Online-Tools erhalten haben. Wir arbeiteten uns in die Kanäle ein und versuchten, unser Projekt so bekannt wie möglich zu machen. In Zukunft werden wir auf einige dieser Tools wieder zurückgreifen. Für die Lernkultur sehen wir positive Veränderungen voraus, denn das Web 2.0 bietet mit seinen Online-Tools ein großes Spektrum, um in nächster Zeit die Lernkultur erheblich zu beeinflussen.