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Klima

Lt. FAO (Studie 2006) ist die Viehwirtschaft für ca. 18% der weltweiten Treibhausgasemission verantwortlich. Das ist mehr als der globale Transportverkehr.

  • 1/3 davon durch die Rodung von Wäldern und Mooren (dabei werden großen Mengen Kohlendioxid freigesetzt)

Damit werden Ökosysteme (Wälder) zerstört, die diese Treibhausgase speichern können

  • 1/3 durch Herstellung und Anwendung von syntetischen Düngemitteln (Methan und Lachgas)
  • 1/4 durch den Ausstoß von Methangas durch Wiederkäuer

Rest: Sonstiges (Landwirtschaftl. Maschinen etc.)

  • In der Ernährung wird Eiweiß durch Soja.....

Ethik

1 Milliarde hungernder Menschen und wir verfüttern einen großen Anteil des weltweit angebauten Getreides an unsere ‘Nutztiere’. Für die ‘Produktion’ eines Kilogram Rindfleischs werden beispielsweise ca. 12 kg Getreide benötigt.

Tierschutz

In der Massentierhaltung wird Tieren großes Leid zugefügt. Die Bedingungen, unter denen wir Tiere mästen, transportieren und schlachten muss uns als Gesellschaft beschämen und empören.

Wasser

Für die Viehzucht werden riesige Wassermengen benötigt – z.B. mehr als 10.000l für die Produktion eines kg Rindfleischs.

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Beim Thema Fleischproduktion hat man zunächst Bilder der Massentierhaltung, Tiertransporte und Schlachtung im Kopf. Diese und gesundheitliche Aspekte sind oft erste Beweggründe für eine Reduzierung des Fleischkonsums oder sogar die Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung.

An Wasserverbrauch und Wasser-Ressourcen denkt man erst einmal nicht.

Dabei ist die Landwirtschaft und insbesondere die Viehwirtschaft mittlerweile größter globaler Wassernutzer. Und das (Trink-) Wasser könnte in Zukunft knapp werden - sehr knapp.

In Deutschland benötigt eine Durchschnittsfamilie für den direkten Verbrauch (Trinken, Kochen, Waschen etc. ) ca. 500 l Wasser pro Tag. Für die Produktion der Nahrungsmittel hingegen (insbesondere der Fleisch und Milchprodukte) ist ein Wassereinsatz von 2.000-5.000 l erforderlich. Da lohnt es sich also genauer hin zu schauen. Und Wassersparmaßnahmen in Form von 'Duschen statt Baden' oder 'tropfende Wasserhähne reparieren' klingen fast lächerlich im Vergleich.

Vegetarismus.ch hat Informationen zu diesem Thema grafisch aufbereitet und sagt: 'Mit dem Wasserverbrauch, der für die Produktion eines kg Rindfleischs notwendig ist, könnte eine Person ein Jahr lang täglich duschen.'

Auch der WWF hat sich mit dem Thema Wasser unter dem Titel 'Süßwasser wird ein knappes Gut' beschäftigt und beleuchtet das Thema von sehr unterschiedlichen Seiten.

Die WasserStiftung berechnet den Wasserverbrauch zur Herstellung verschiedener Lebensmittel. Für die Fleisch- und Milch-Produktion wird ungefähr 10 x so viel Wasser benötigt wie für pflanzliche Lebensmittel.

Der diesjährige Weltwassertag hatte zum Thema 'Wasser und Nahrungssicherheit'. Den Weltwassertag gibt es bereits seit 1993 und es soll damit die breite Öffentlichkeit auf die große Bedeutung des Themas 'Wasser' aufmerksam gemacht werden. Auf dem Weltwassertag 2012 wurde der 4. Weltwasserbericht vorgestellt.

Einen sehr interessanten Artikel 'Forscher prophezeien Ende der Fleischkultur ' (ich finde den Begriff 'Fleischkultur' merkwürdig) gabs in Spiegel-Online über eine aktuelle Studie des Stockholm International Water Institute (Siwi). Die Aussage: 'Das Wachstum der Weltbevölkerung und künftige Wasserkrisen könnten das Schnitzel zum Luxusgut machen.'

Wow. Ist es nicht überraschend, wie wichtig und bedeutend dieses Thema ist und wie wenig es in dieser Größenordnung wahrgenommen wird? Aber es ist auch eine weitere Bestätigung, dass der Fleisch- und Milchkonsum deutlich reduziert werden muss.

Bildquellen: Wassertropfen: CC by Marlon Felippe

GMO - GVO - Gentech

Soja

Land

Die Viehzucht ist mittlerweile der größte globale Landnutzer und ist so klimaschädlich, wie der gesamte Transportverkehr.

Ernährung

Tierliche Produkte sind zunehmend Hormon-, Antibiotika- und Bakterienbelastet

Klima- und Tierschutz mit Messer und Gabel

Quellen

FAO: "Livestock's Long Shadow" (Der lange Schatten der Viehzucht als Klimasünder) Food and Agriculture Organization of the United Nations Rome 2006

Weiterführende Seiten

Tödliches Palmöl - die letzten Orang-Utans von Sumatra

SOS-Klimawandel

Weltagrarbericht

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