Inklusive Pädagogik

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Definition

Inklusion: von lat. includere = einschließen, mit einbeziehen, bedeutet das Miteinbeziehen von Personen, die bisher ausgeschlossen waren, in eine Gruppe oder Gemeinschaft. Aktuell bekannt geworden ist der Begriff durch die Bemühungen, Kinder mit besonderem Förderbedarf, also z. B. verhaltensauffällige oder körperlich und geistig behinderte Kinder, in Regelschulen aufzunehmen.

Man muss Inklusion von Integration unterscheiden. Bei der Integration wird eine ausgegliederte Gruppe eingegliedert. Bei der Inklusion hingegen geht man von vornherein von einer heterogenen Gruppe aus. Dabei passt sich die Struktur den individuellen Bedürfnissen der Gruppe an. Hauptsächlich unter der inklusiven Pädagogik bekannt ist das Bestreben, mehr SchülerInnen und Schüler mit Förderschulbedarf in Regelschulen zu unterrichten und diese nicht als externe Gruppe zu betrachten. Oft werden dazu Slogans wie "Jedes Kind ist besonders!" oder "Es ist normal, verschieden zu sein!" gebraucht, um auf den inklusiven Gedanken aufmerksam zu machen.


Quellen: [www.wikipedia.org/wiki/Inklusive_Pädagogik.de]