Social Media Team ecs17

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Was ist Social Media?

Unter Sozialen Medien (social media) versteht man Plattformen, die den registrierten Nutzern, meist profilbasiert, die Möglichkeit geben sich zu vernetzen. Die im Internet angesiedelten Anwendungen leben vom Content der User. Individuen und Gruppen generieren user-spezifische Profile für eine App oder eine Seite, die von einem Social Media Dienstleister erstellt und erhalten wird.

Facebook

Facebook ist ein soziales Netzwerk, das am 4. Februar 2004 von Marc Zuckerberg gegründet wurde. Zunächst trug es den Namen thefacebook.com und war zu diesem Zeitpunkt nur für Harvard-Studenten zugänglich, später wurde es in facebook.com umbenannt. Die Online-Plattform gehört zum gleichnamigen US-amerikanischen Unternehmen Facebook Inc. mit Sitz in Kalifornien.

Facebook ist sowohl in der Web-Version, als auch als App für Mobilgeräte nutzbar. Auf der Plattform lassen sich private Profile erstellen, mit denen die Nutzer sich selbst darstellen können. Es gibt die Möglichkeit Profilbilder sowie einen ganzen Steckbrief von sich selbst zu veröffentlichen. Jedes Profil hat zudem eine sogenannte Chronik, auf der unter anderem Fotos, Videos oder einfach nur Texte gepostet werden können. Wie auf einem Zeitstrahl werden alle Posts des Profils hier gesammelt.

Die User können sich durch Freundschaftsanfragen miteinander vernetzen sowie Beiträge liken, kommentieren und teilen. Außerdem gibt es einen Messenger, mit dem privat Nachrichten versendet werden können. Für Unternehmen ist das Netzwerk mithilfe von Unternehmensseiten ebenfalls sehr attraktiv, um sich selbst zu präsentieren. Dazu kommen weitere Seitenkategorien, beispielsweise für Künstler und bekannte Personen, Organisationen und Unterhaltung. Es lassen sich außerdem Gruppen erstellen, in denen Diskussionen gehalten und Beiträge intern geteilt werden können. Auch für Veranstaltungen können Seiten registriert und Einladungen verschickt werden. Im Juni 2017 zählte Facebook etwa 2 Milliarden Mitglieder, die auf der Plattform mindestens ein Mal im Monat aktiv waren.

Facebook punktet zwar mit vielfältigen Funktionen, die es ermöglichen sollen, Menschen weltweit miteinander zu verbinden. Kritik einiger User an der Plattform ist jedoch die Unübersichtlichkeit und der Spam, der durch ständige Verlinkungen, Freundschaftsvorschläge, Videoposts etc. produziert wird. Dem sozialen Netzwerk wurde zudem bereits des Öfteren ein mangelhafter Datenschutz vorgeworfen.

Twitter

Twitter ( englisch für Gezwitscher) ist ein Microbloggingdienst des Unternehmens Twitter Inc. Auf Twitter können angemeldete Nutzer telegrammartige Kurznachrichten verbreiten. Die Nachrichten werden ,,Tweets ( von englisch tweet ,,zwitschern) genannt.(Wikipedia)

Geschichte

Twitter wurde am 21.03.2006 unter dem Namen ,,twttr von Jack Dorsay, Noah Glass, Biz Stone und Evan Williams.gegründet und gewann rasch an Popularität. Angefangen als kleines Start-Up Unternehmen hat sich Twitter zu einer der größten Social-Network Plattformen weltweit mit aktuell 319 Millionen monatlich aktiven Nutzern entwickelt. Das Grundprinzip Beiträge schreiben, Nutzern folgen, andere Beiträge weiterleiten, favorisieren, ist für die Nutzer einfach zu handhaben und aufgrund der Multilingualität weltweit nutzbar. Die jährlichen Einnahmen belaufen sich zurzeit auf 665 Millionen US-Dollar, welche seit der Gründung 2006 stetig anstieg. Vergleichbar mit den Jahreseinnahmen ist auch die Entwicklung der aktiven Nutzer. Twitter hatte 2010 ungefähr 100 Millionen Nutzer, ein Jahr später hat sich diese Zahl auf 200 Millionen verdoppelt. Jedoch hat sich die Entwicklung langsam abgebaut, die 300 Millionen Marke wurde erst 2015 erreicht.

Welche Vorraussetzungen sind für die Nutzung erforderlich?

Um Twitter nutzen zu können, muss man sich mittels E-Mail Adresse und Passwort registrieren. Eine bestimmte Altersgrenze gibt es nicht, jeder Mensch der Internet besitzt kann sich auf dieser Plattform umsonst anmelden.

Nach der Registrierung kann der Nutzer seine Profilbezeichnung (Nutzername) frei aussuchen und kann diesen beliebig oft ändern. Ein Echtname wird im Gegenzug zu Facebook nicht verlangt.

Wie funktioniert Twitter?

Twitter wird als Kommunikationsplattform, soziales Netzwerk definiert, und von Privatpersonen, Organisationen, Unternehmen und Massenmedien als Plattform zur Verbreitung von Kurzmitteilungen (max. 280 Zeichen) genutzt. Sie sind oft aus der Ich-Perspektive geschrieben und können unterschiedlich ausfallen. Meistens werden persönliche Meinungen und aktuelle Tätigkeiten über das eigene Leben mit den eigenen Abonnenten geteilt. Dabei können vermehrt öffentliche Diskussionen entstehen, werden mit anderen Nutzern Konversationen geführt, nennt man dies einen Thread, der einzeln angezeigt werden kann. Seit Dezember 2017 können mehrere Tweets (max.25) zu Threads' verkettet werden. Somit entsteht die Möglichkeit längere Gedankengänge zu veröffentlichen. Twitter bietet verschiedene Funktionen, Beiträge anderer Nutzer können favorisiert (geliked), retweeted (geteilt) oder mit einem eigenen Tweet wiederum kommentiert werden.

Die Verfasser selbst werden als ,,Twitterer oder als ,,Tweeter bezeichnet.

Twittere ist ein ,,Echtzeit-Medium zur Darstellung der eigenen Meinung zu spezifischen Themen, sowie Aspekten des eigenen Lebens. Für die Nutzer ist es einfach zu Handhaben und dient dem Austausch von Informationen, Gedanken, und Erfahrungen als auch andere Formen der Kommunikation. Dabei sind Kommentare und Diskussionen der Leser zu einem Beitrag nur denen möglich, die ein Twitter-Konto haben. Jedoch sind die Beiträge öffentlich und können auch von unangemeldeten Lesern gelesen werden, wodurch die Anonymität etwas verloren geht. Dieses Problem hat Twitter erkannt, wodurch sie eine Möglichkeit entwickelt haben, sämtliche verfasste Tweets nur akzeptierten Followern zugänglich zu machen. Diese Funktion heißt geschützte Tweets.


Die Verbreitung der Tweets und somit das Erreichen eines breiteren Publikums, erreicht der Nutzer mit Hashtags (#), Links (URL), Verweise auf andere Nutzerprofile (@) sowie Bildern ( als URL oder direkt eingefügt).

Datenschutz

Twitter sammeln personenbezogene Daten seiner Benutzer und teilt sie Dritten mit. Twitter sieht diese Informationen als einen Aktivposten und behält sich das Recht vor, sie zu verkaufen, wenn das Unternehmen seinen Eigentümer wechselt.


Nutzung und Verbreitung - Was kann man mit Twitter erreichen?

Laut plattformeigenen Angaben haben sich per Ende 2011 rund 100 Millionen Nutzer mindestens einmal pro Monat mit einem eigenen Konto bei Twitter eingeloggt, rund die Hälfte davon täglich. Im November 2013 hatte Twitter gut 230 Millionen aktive Nutzer. 55% der User nutzen mobile Endgeräte. 40 % der User nutzen Twitter lediglich zur Informationsbeschaffung, ohne selber Kurznachrichten zu publizieren. Mittlerweile hat Twitter mehr als 1,48 Milliarden Mitglieder. (Stand Juni 2013)

1,48 Milliarden Mitglieder aber dennoch nur 635 Millionen aktive monatliche Nutzer, wie kann das sein? Twitter ist zwar ein sehr verbreitetes Medium weltweit genutzt wird es aber im Vergleich zu seiner Mitgliederanzahl weniger wie andere Plattformen ( Facebook, Instagram).

Twitter ist eine weltweit verbreitetes Kommunikationsplattform, mit dem man als ,,Twitterer binnen Sekunden seine Meinung zu einem bestimmten Thema kundgeben kann und ähnlich wie Instagram weltweit ein großes Publikum erreichen kann. Daher kann man ähnlich wie die Influencer eine Mediale Internetgröße werden und im Besten Fall auch Werbeverträge oder auch Geld erreichen. Viele Internetstars benutzen Twitter als zusätzliches Kommunikationsmittel, um neben den anderen Sozial-Networkplattformen noch mehr Follower zu bekommen und noch mehr Menschen zu erreichen.

Im Netz werden viele Aktionen angeboten, mit denen man seine Followerzahlen erhöhen kann. Auch der Dienst „Twittercounter“ (der von Twitter offiziell betrieben wird) bietet Twitter-Follower gegen Geld an. Mit dem Service „Tweepi“ kann man mehreren Personen gleichzeitig folgen. Ob diese Personen dann auch zurück folgen, ist diesen freigestellt und hängt von der empfundenen Relevanz ab. Mehrfaches Folgen und Entfolgen derselben Person wird in der Regel als Spamming aufgefasst. Forscher gingen 2013 davon aus, dass nur etwa 35% der „Follower“ eines durchschnittlichen Twitternutzers reale Personen sind, während der Rest aus sogenannten „Socialbots“ besteht, Computerprogrammen, die sich als reale Personen tarnen.

In der Hochschullehre werden bereits erste Erfahrungen zum Einsatz von Twitter gesammelt. Einzelne Universitäten verteilen Informationen an ihre Studenten und nutzen Twitter zur Bewertung der Lehre. Auch Wissenschaftler nutzen Twitter während Konferenzen, um abwesende Kollegen zu informieren.

Unternehmen

Unternehmen nutzen Twitter als Kommunikationsmittel um ihre Kunden zu erreichen und ihre Produkte zu vermarkten. Ähnlich wie bei Instagram nutzen Sie die Reichweite der Influencer im Austausch gegen Produkte oder Verträge um ihre Produkte besser zu vermarkten.


Massenmedien und Politik

Nachrichtenagenturen nutzen Twitter um Ereignisse in Echtzeit zu verbreiten. Meistens sind Sie dabei schneller als auf irgendeiner anderen Plattform.

Auch die Politiker haben die schnelle Informationsweitergabe von Twitter erkannt und benutzen diese immer häufiger um in Echtzeit über aktuelle und wichtige Themen zu berichten. Bestes Beispiel zurzeit ist Donald Trump, welcher fast ausschließlich über Twitter kommuniziert.

Snapchat

Snapchat ist ein soziales Netzwerk, welches überwiegend von Jugendlichen genutzt wird. Das Symbol der App ist gelb mit einem weißen Geist. Dieser steht vermutlich für die Anonymität der User. Seit der Gründung der Plattform im Jahr 2011 kann man sich gegenseitig Bilder schicken, jedoch sind diese zeitlich limitiert und nur einmalig einsehbar. Die Bilder kann man mit verschiedenen, täglich wechselnden, Filtern versehen. Sehr beliebt sind dabei der Hundefilter oder eine Blumenkrone. Diese Filter gehören zu der Standardausstattung Snapchats und sind eigentlich immer verfügbar. Die Schnappschüsse kann man, bevor man sie verschickt, bearbeiten und zum Beispiel mit einer Standortanzeige, Smileys oder Schrift versehen. Man kann auch Nachrichten verschicken, jedoch sind auch diese, nachdem man den Chat mit der jeweiligen Person verlässt, gelöscht. Es gibt zwar eine Speicherfunktion, diese wird aber eher nebensächlich genutzt, da es zum Schreiben viele Alternativen, wie Facebook, gibt. Zudem wird Snapchat als Gründer der Story-Funktion angesehen. Hierbei kann man Fotos oder Videos hochladen, die für alle Snapchat-Kontakte für die nächsten 24 Stunden einsehbar sind. Man selbst kann die Story nach Belieben erweitern, bearbeiten und löschen. Außerdem kann man sehen, wer die Story alles angesehen hat. Sowohl Facebook als auch Instagram haben diese Funktion kopiert, da sie sehr beliebt ist. Bei Facebook wird die Story aber wenig genutzt. Instagram hingegen avanciert dabei zu ernster Konkurrenz für Snapchat, da immer mehr User ihre Instagram-Story pflegen. Dort haben sie eine größere Reichweite.

Instagram

Instagram ist ein soziales Netzwerk und kostenlose Plattform auf der die User Fotos und Videos Posten können. Das Netzwerk, welches 2010 veröffentlich wurde, ist im Web und über die Instagram App nutzbar. Das Symbol der App ist die Kamera, welche mit dem wesentlichen Merkmal von Instagram in Verbindung gebracht wird. Es ist zu behaupten, dass der primäre Verwendungszweck von Instagram ist, sich selbst zu präsentieren oder andere zu abonnieren und deren Beiträge zu verfolgen. Wie zb. Selena Gomez die mit 129 Millionen Abonnenten Spitzenreiterin ist.
Die User haben die Möglichkeit ihre Bilder zu bearbeiten und diese mit einem Filter zu versehen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit eine Bildunterschrift hinzuzufügen. Dieses Feature wird meistens dafür genutzt, um Schlagwörter in Form von #hashtags zu setzten. Das bietet die Möglichkeit, sich digital zu vernetzen und Inhalte zu bestimmten Themen auffindbar zu machen. Andere Nutzer können die Bilder dann Mit einem Klick auf das Herz Symbol liken oder kommentieren.
Neben der Standortangabe, die beispielsweise für Urlaubsbilder praktisch ist, kann man auch andere Personen auf dem eigenen Kontent verlinken. Auf der Startseite werden den Nutzern die neusten Postings angezeigt. Weiterhin gibt es die Möglichkeit andere Bilder und Videos über Standorte und hashtags zu suchen/finden. Snapchat löste den Trend der Story-Funktion aus, den Instagram kopierte. Es ist möglich Storys von anderen Nutzern anzuschauen. Diese wird nach 24 std gelöscht. Das Bild oder Video aus der Story kann man dann mit einer Umfrage, Uhrzeit, Datum, Standort oder Emojis versehen. Relativ neu ist es, dass der der User aus verschiedenen Aufnahmearten auswählen kann. Neben der normalen Aufnahme ist beispielsweise der Boomerang, eine Aneinanderreihung von 10 Bildern, die in einer Schleife vor- und rückwärts abgespielt werden, sehr beliebt. Aber auch superzoom, stopmotion, rückwärts, freihändig und der live Modus, welcher oftmals von Personen des öffentlichen Lebens verwendet werden. Instagram wird immer beliebter und bietet stetige Neuerungen und Fortschritte für Foto- und Videobegeisterte. Heutzutage ist es sogar möglich mit Instagram Geld zu verdienen. Überwiegend junge Leute nutzen das Netzwerk und streben nach „Erfolg“ und vielen Likes. - Nadja

Entwicklung von Instagram

Das soziale Online-Netzwerk Instagram hat seine Wurzeln in der ursprünglichen Check-In-Software „burbn“, die von Kevin Systrom und Mike Krieger in San Francisco entwickelt wurde. Diese wurde später durch Fotos bereichert, bis schließlich die Anwendung Instagram am 6. Oktober 2010 im AppStore veröffentlicht wurde.

Am 3. April 2012 konnte die App erstmals auch auf Mobilgeräte mit dem Betriebssystem Android heruntergeladen werden. Mitte August 2012 wurde die Version 3.0 bekanntgegeben, die eine Neugestaltung der Benutzeroberfläche sowie die Geotag-Funktion mit sich brachte. Diese erlaubt es Fotos auf einer Karte zu markieren, die auch von anderen Nutzern eingesehen werden kann.

Daraufhin wurde im Mai 2013 die Version 3.5 veröffentlicht. Seitdem können andere Personen auf Fotos markiert werden und Fotos, auf denen man selbst markiert wurde, sind in der Übersicht des eigenen Profils aufrufbar. Am 20. Juni 2013 war nun auch das Aufnehmen und Hochladen von quadratischen Videos möglich.

Im Dezember des selben Jahres wurde das soziale Netzwerk außerdem durch die Funktion Instagram Direct erweitert, über die man einzelnen Nutzern oder einer Gruppe von Personen Fotos, Videos und Textnachrichten direkt senden kann. Seit Dezember 2013 können 19 Foto-Filter sowie 13 Video-Filter verwendet werden.

Der 3. Juni 2014 brachte des Weiteren die Neuerung der Follow-Empfehlungen, zusätzliche Änderungen der Fotobearbeitung und eine Erleichterung des Hochladens von Bildern und Videos mit sich.

Die neueste Erweiterung stellten im August 2016 die sogenannten Stories dar. Wie es schon zuvor bei Snapchat bekannt war, lassen sich hier Fotos und Videos für 24 Stunden mit seinen Followern teilen. Sie werden dabei nicht tatsächlich auf dem Profil hochgeladen, sondern erscheinen als kleine Kreise in der oberen Leiste der Instagram-Startseite.

Welche Möglickeiten bietet Instagram

Im Jahr 2017 spielen Internet Plattformen wie Facebook, Tumblr, Snapchat und auch Instagram eine große Rolle bei der alltäglichen Kommunikation. Doch Welche Möglichkeiten und Chancen kann man mit diesen Plattformen als User erreichen?

Hierbei schauen wir uns erstmal die Statistiken an:

Im Dezember 2010 hatte Instagram eine Million registrierte Benutzer, im Juni 2011 waren es fünf Millionen, im Juli 2011 10 Millionen und im April 2012 über 30 Millionen. Das Wachstum ging stark weiter, und am 11. September 2012 gab Mark Zuckerberg bekannt, dass Instagram mittlerweile über 100 Millionen registrierte Nutzer habe. 100 Millionen monatlich aktive Benutzer erreichte Instagram nach eigenen Angaben im Februar 2013. Bis April 2015 wuchs die Mitgliederanzahl auf über 300 Millionen, bis Juni 2016 auf über 500 Millionen an.

Wie man hier sieht, steigt die Mitgliederanzahl stetig seit 2010 und es ist auch kein Ende in Sicht. Mit Instagram erreicht man Menschen weltweit, binnen Sekunden gelangen Fotos und Video um den Globus. Der rasante Wachstum, liegt auch daran, dass bekannte Marken immer mehr wert darauf liegen ihre Instagram Profile zu pflegen.

Dabei spielt die Anzahl an Follower eine wichtige Rolle. Je mehr Follower man besitzt, desto höher ist die Reichweite der eigenen Bilder. Besitzt man genügend Follower, wird man von den einzelnen Firmen als Werbefigur benutzt. Seit Juli 2016 gibt es in der App die Möglichkeit, das eigene Profil in ein geschäftliches Profil („Business-Account“) umzuwandeln. Mit einem solchen Account erhält man Zugriff auf spezielle Statistiken, kann Werbeanzeigen direkt in der App erstellen und Kontaktmöglichkeiten hinzufügen.

Das Prinzip ist einfach: Man wird angeschrieben, ob man nicht in seinem nächsten Post die Werbeartikel in Form von Produktplacement mit einbinden kann. Hierbei erhält der Instagramer das Produkt für umsonst oder eine kleine Vergütung. Dabei profitieren die Unternehmen durch die Verbreitung ihrer Produkte mit vergleichsweise günstigen Werbeeinsatz und die Influencer ( So nennt man die bekannten Instagramer) profitieren davon als Werbefigur zu dienen und versprechen sich einen noch höheren Bekanntheitsgrad und somit weiter und deutlich lukrativere Werbeeinnahmen.

Influencer als Beruf

Im Großen und Ganzen ist die Aufgabe der Influencer oben schon erklärt. Dennoch ist es sinnvoll die Erklärung beispielhaft anzuführen, denn die Influencer sind schließlich die neuen Popstars der heutigen Generation. Hier kann man gut Kim Kardashian nennen, diese Frau sollten eigentlich die meisten Leute kennen. Sie hat mehr als 100 Millionen Follower bei ihrem Instagram-Kanal. Damit ist sie eine Influencerin, denn sie erreicht täglich mehrere Millionen Menschen. Überwiegend macht sie Werbung für sich, ihre Produkte, ihr Leben und ihre Familie. Da sie einen großen Bekanntheitsstatus hat, schenken viele Unternehmen ihr Produkte, oder bezahlen sie dafür, dass sie Werbung für deren Produkte macht, um ihre eigene Bekanntheit zu steigern. Durch eigene Linien und Marken vergrößern auch die Influencer ihre Reichweite, denn es gilt: bezahlt wird nach Reichweite. Je mehr Reichweite man hat, desto mehr Unternehmen wollen, dass man Werbung für sie macht.

Viele Follower vertrauen ihren Vorbildern, den Influencern, wenn diese ihre Produkte präsentieren und kaufen sie. Denn, vor allem Jugendliche, haben den Traum ebenfalls so ein glamouröses Leben zu führen, und imitieren deshalb gerne die Stars.

Wie man also sieht, ist das Prinzip des Berufs gar nicht so schwer, man muss allerdings erstmal einen gewissen Status erreichen, um von diesem Beruf leben zu können. Für viele bleibt es also nur ein Traum.

Warum funktioniert Instagram so gut?

Das soziale Netzwerk Instagram zeichnet sich vor allem durch seine übersichtliche und einfache Benutzeroberfläche aus. Der Fokus liegt auf der visuellen Ebene, das Posten von Bildern und Videos steht also im Vordergrund. Das macht die App für den Alltagsnutzer grundsätzlich sehr attraktiv, da sie sowohl zum schnellen Zeitvertreib als auch für gemütliches Surfen geeignet ist.

Anhand von ein paar weiteren Eigenschaften wird die Übersichtlichkeit deutlich: Auf der Startseite des eigenen Profils erscheinen lediglich hochgeladene Beiträge von Profilen, die man auch abonniert hat. Anders als bei Facebook tauchen hier also keine Posts anderer Nutzer auf, bloß weil sie von Online-Freunden bzw. Personen, denen man folgt, gelikt oder kommentiert wurden. Wie bereits erwähnt, lassen sich auf Instagram nur Fotos und Videos posten, Instagram verzichtet also auf die Möglichkeit des Verfassens von rein schriftlichen Beiträgen. Jedoch hat das Netzwerk einen Messenger integriert, der es einem ermöglicht, Personen privat Textnachrichten oder Beiträge zu senden.

Weitere Pluspunkte sammelte die App durch das Einführen der beliebten, ursprünglich von Snapchat stammenden, „Story“-Funktion. Diese erlaubt es Fotos und Videos für nur 24 Stunden mit seinen Followern zu teilen. Die User können somit ihre Abonnenten auch zwischendurch mit Updates aus ihrem Leben versorgen.

Fremde Profile sowie das eigene sind ebenfalls sehr simpel gestaltet, da sie im Endeffekt lediglich aus Galerien bestehen, in denen die hochgeladenen Bilder und Videos chronologisch angeordnet sind. Möchte man ein paar Infos zum eigenen Account hinzufügen, so kann ein kleines Biografie-Feld unter dem Profilbild genutzt werden. Auch Werbekonten für Unternehmen haben so die Möglichkeit sich hier knapp darzustellen. Zudem können einzelne Beiträge gesponsort werden, sodass sie als Werbung bei einigen Nutzern auf der Startseite auftauchen. Auf diese Weise ist Instagram auch für Unternehmen sehr interessant, besonders, da die App von immer mehr Menschen genutzt wird.

Des Weiteren überzeugt Instagram mit seinen vielen Fotofiltern und sonstigen Bildbearbeitungsmöglichkeiten. Auch das farblich und morphologisch stylisch-schlichte Design sowie der Like-Prozess, der durch das Doppeltippen auf einen Beitrag durchgeführt und ein anschließend aufpoppendes weißes Herz bestätigt wird, scheint den Usern zu gefallen.

Gefahren und Risiken von Instagram

Wie jedes andere Soziale Netzwerk birgt natürlich auch Instagram Gefahren und Risiken. Doch anstatt die üblichen Problemfelder sozialer Netzwerke wie beispielsweise Mobbing, Umgang mit User-Daten oder das Verschwenden von Zeit zu beleuchten, gilt es im Folgenden die für Instagram spezifischen Schattenseiten zu beleuchten. Eines der Kernrisiken der Plattform, die sich mit mittlerweile über 700 Millionen1 Usern größter Beliebtheit erfreut, ist die Tatsache, dass Schein und Wirklichkeit auseinander zu driften scheinen, weil die Nutzer sich in ihre eigene heile Scheinwelt flüchten. Auf Instagram kann jeder reich und schön sein, ein Image von sich kreieren, das nicht unbedingt der Realität entsprechen muss. Problematisch dabei wird es, wenn vor allem Jugendliche sich an den Influencern und Bloggern orientieren und versuchen unrealistischen Idealen zu entsprechen. Dies kann gerade bei jungen Menschen, die sich in Phasen der Entwicklung befinden, zu psychischen Störungen wie zum Beispiel Minderwertigkeitskomplexen führen. Auch die ständige Konfrontation mit Luxusgütern und anderen materialistischen Inhalten kann zu Unzufriedenheit mit dem eigenen, echten Leben führen. Des Weiteren ist durch Likes und Follower eine Art soziale Währung gegeben, die einen vermeintlichen Wert eines Profils, eines Nutzers und damit gleichzeitig den vermeintlichen Wert des Menschen dahinter angeben. Eine weitere der Gefahren von Instagram ist die ständige Werbung, der man als Nutzer ausgesetzt ist. „Blogger machen nicht Werbung, weil sie bekannt sind, sondern sind bekannt, weil sie Werbung machen.“2 Hierbei verbreiten und bewerben sie Produkte, weil sie von Firmen als Marketing-Maßnahme bezahlt werden, nicht etwa ausschließlich, weil sie vom Produkt selbst überzeugt sind. Instagram wird zudem häufig nur dazu benutzt seinen eigenen Marktwert zu erhöhen. Dabei gibt es ein subtiles Inhaltsdiktat, das heißt es wiederholen sich immer und immer wieder die gleiche Art von Beiträgen. Dazu gehören beispielsweise Luxusgüter, Trends oder sexuelle Inhalte. Dadurch werden garantiert Likes und Follower generiert und damit Inhalte, die vermeintlich mehr oder weniger wert sind andere.


1 http://www.futurebiz.de/artikel/instagram-statistiken-2017/

2 Wie Instagram uns zu Psychopathen macht“ von Laura Ewert. http://www.welt.de/kultur/medien/article138471077/Instagram-macht-uns-alle-zu-Psychopathen.html Veröffentlicht am 17.03.2015

Vergleich der Netzwerke

Plattform Gemeinsamkeiten Unterschiede Vorteile Nachteile
Instagram Story-Funktion, Fotos posten, Bildbearbeitung,

Chat-Funktion, Werbefläche, „Fotoalben“, eigenes Profil, Vernetzung auf der ganzen Welt

nur Facebook und Instagram: Profil, welches für andere einsehbar ist

jeder kann die hochgeladenen Fotos sehen (außer der Account ist auf privat gestellt),

große Reichweite, viele Influencer, Profil besteht nur aus Fotos

Selbstinszenierung, rein visuelle Darstellung

Inspiration geben und sammeln, speichern von Bildern

viele Menschen achten nicht auf die Texte unter den Bildern, führt schnell zu Hate-Kommentaren,

keine Sortierung der Bilder möglich, funktioniert am Besten als App, keine direkte Kommunikation mit einzelnen Personen

Snapchat nur ausgewählte Leute sehen die Bilder,

zeitliche Begrenzung der Bilder, "anonym“, Alltagssituationen

man kann aussuchen, wer seine Bilder sehen soll,

man sieht, wenn Freunde Screenshots machen, es ist egal, wie viele Follower man hat, es muss nicht alles perfekt sein

keine Speicherung der Bilder von Freunden möglich,

Freunde müssen direkt über Nutzernamen geaddet werden, keine Einsicht in Listen der Freunde

Facebook meistens können nur Freunde die Bilder sehen,

große Startseite mit News, Chronik mit Fotos, Texten, Bilder von anderen,

Veranstaltungen finden

mit Leuten schreiben, die man nicht so gut kennt oder deren Nummer man nicht hat,

Personalisierung, Veranstaltungen und Gruppen mit Freunden teilen

geringe Aufmerksamkeit, eher zum Zeitvertreib,

Speicherung vieler privaten Daten

Soziale Netzwerke - Internationale Nutzung

Nachdem wir nun einige sehr bekannte Soziale Netzwerke beschrieben haben und auf deren Nutzung eingegangen sind, wird es Zeit die Internationale Nutzung zu betrachten. Denn die Sozialen Netzwerke werden weltweit unterschiedlich häufig genutzt. So lässt sich anmerken, dass beispielsweise Twitter ein Soziales Netzwerk ist, welches im Vergleich zu Deutschland viel häufiger in Amerika, Großbritannien oder Japan genutzt wird.(1)
Den Jugendlichen in Deutschland ist beispielsweise Twitter im Vergleich zu Facebook oder Instagram eher fremd. Zusätzlich nutzen die Erwachsenen in Deutschland die Sozialen Netzwerke weniger als die Jugendlichen.(2)
Weltweit ist Facebook immer noch das beliebteste Netzwerk gefolgt von Youtube. Facebook hat in den meisten Teilen der Welt die Nase vorn, genauer: In 119 von 149 untersuchten Ländern führt Facebook das Ranking an. Interessant sind die dennoch auch die Staaten, in denen Instagram die meistgenutzte Plattform ist. Hier finden sich Botswana, Mosambik, Namibia, Iran und Indonesien.(2)
Facebook hatte im Juni 2017 eine monatliche Nutzerzahl von 2,07 Milliarden. Instagram hingegen „nur“ 800 Millionen. Zwar kann man bei den jüngeren Generationen beobachten, dass Soziale Netzwerke wie Instagram und Snapchat beliebter werden. Jedoch betrifft das nicht die Internationalen Daten.

[1]
[2]

Selbstexperiment: Interlifefive

Ein Foto machen und dann mit all deinen Freunden oder sogar Menschen aus der ganzen Welt teilen?
Genau das ist eine der vielen Möglichkeiten die Instagram bietet. Das soziale Netzwerk wächst rasant und verzeichnet in Deutschland inzwischen 15 Millionen Nutzer im Monat. Weltweit knackte Instagram die 700-Millionen-Marke – Tendenz steigend.

Wir haben uns gefragt, ob das Leben der Stars und erfolgreichen „Instagrammer“ wirklich viel interessanter und schöner ist als unser eigenes?
Natürlich inszenieren sich Instagram-user im Netz. Aber was macht die „Instagrammer“ eigentlich so erfolgreich?

Im Rahmen des Seminars „Explore.Create.Share“ haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, einen eigenen Account zu erstellen und eine Art Selbstexperiment zu starten.

„Interlifefive“ lautet der Name des Accounts. „Inter“ steht für den Studiengang Intermedia. „Life“ ist relativ selbsterklärend, denn es steht für das Leben. Das Leben als Intermedia Student oder auch allgemein als Student. Da wir fünf Studenten sind, ergibt sich auch der letzte Teil „five“. Unser Ziel war es Bilder aus verschiedenen Ansichten zu posten. Jeder der fünf Studenten hatte Zugriff auf den Account und konnte somit jederzeit Bilder aus seinem Studenten-Alltag posten. Wir wollten verdeutlichen, dass zwar jeder Student ein unterschiedliches Leben führt, wir jedoch alle irgendwo eine Gemeinschaft darstellen.

Der eine braucht morgens erstmal seinen Kaffee, um sich von der harten Partynacht zu erholen. Ein anderer Student hat die ganze Nacht durch gelernt und zieht sich erstmal ein Redbull rein. Unterschiedlich und dennoch gleich.

Für uns war es eine aufschlussreiche Erfahrung mit Höhen und Tiefen. Wir alle unterscheiden uns und haben unterschiedliche Arten und Weisen an Dinge heranzugehen. Trotzdem können wir festhalten, dass uns dieses Experiment Spaß gemacht hat. Und auch wenn wir alle das Leben aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, gehen wir diesen Weg gemeinsam. - Nadja



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