Tablets, Apps und Web2.0 im Musikunterricht - 2.0

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  • Wikiseite zum Seminar. Kurzlink zu dieser Wikiseite: bit.ly/appmusik16
  • Tags: #musik #tablet #mobileslernen #ipad #app #wiki #web2.0 #participatorycultures #kollaboration #peer #musikproduktion #garageband #imaschine

Allgemeine Beschreibung

Praxisseminar im Bereich Musikpädagogik an der Universität zu Köln

Digitale Medien verändern das Lernen und Lehren. Die ständige Verfügbarkeit von Wissen und Informationen durch mobile Devices erfordert neue Kompetenzen: Machen statt mitmachen, i-literacy, Kollaboration, project-based-learning (#pbl). Leistungsfähige und mobile Tabletcomputer bieten darüber hinaus eine Vielzahl kreativer Anwendungen ("Apps") und fördern dadurch das konstruktive, selbstgesteuerte und projektbasierte Lernen im Musikunterricht an Schulen. Durch die Vernetzungsmöglichkeiten und cloudbasierte Anwendungen im digitalen Zeitalter sind partizipative Produktionsprozesse einfach zu realisieren und fördern dabei die soziale Interaktion und das Lernen der Teams.

Inhalte

  • Musikproduktion:

Im Bereich der Musik sollen in diesem Seminar Anhand konkreter Projekte mit Tabletcomputern und Apps grundlegende Möglichkeiten und Techniken der Musikproduktion mit diesen Devices und entsprechenden Anwendungen kennengelernt werden (#explore). <br\br> Der Schwerpunkt liegt auf der Musikproduktion im Idiom der populären Musik und dem „Songwriting“ und dient im Allgemeinen dazu, die kreative und künstlerische Entwicklung der Lernenden zu fördern. Im Zentrum steht dabei der kreative Umgang mit den Tools und der produktive Schaffensprozess (#create). Die erlangten Skills lassen sich im späteren Berufsfeld im Umgang mit Lernenden in heterogenen Gruppen hervorragend einsetzen, um eine individuelle Förderung und den kreativ-produktiven Umgang zur Musik durch digitale Medien und dadurch auch den Zugang zu musiktheoretischen Inhalten zu fördern. (#participate #produce)

  • Cloud und Wiki:

Das gesamte Seminar wird in diesem Wiki (und ggf. auf einem Kursblog) kollaborativ dokumentiert. Zusätzlich werden weitere cloudbasierte Dienste und Plattformen des Web2.0 genutzt und kennen gelernt (Blogs, Tumblr, Soundcloud, Vine, YouTube), um Produktionen zu veröffentlichen und einem peer-review zu unterziehen. (#collaborate #evaluate #share)

Voraussetzungen

  • Musik: Durch die intuitive Bedienbarkeit der Touchdevices und Apps sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich (#beginner). Teilnehmer mit Vorkenntnissen im Bereich der Musikproduktion mit Apps oder PC (#intermediate #expert) können diese jedoch sehr gut im Rahmen der Teamarbeit einbringen und ihren Wissensvorsprung und Kompetenzen teilen (#share).
  • Medien: Die Bereitschaft, viel Neues zu lernen und in diesem Wiki mitzuarbeiten. Dazu ist ein Zugang erforderlich, der hier kostenlos angelegt werden kann.

Produkte und Präsentationen

  • Webauftritt/Weblog/Wikiseite zur Projektarbeit
  • Portfolio mit eigenen Beats, Songs und/oder Texten
  • Videotutorials, Songanalysen, etc.
  • Livevorstellung/Abschlusspräsentation des Projekts

Teilnehmerseiten

Zur Kollaboration und Dokumentation des Seminarverlaufs werden hier individuelle Teilnehmerseiten angelegt.

eBook

Optional: Ausgewählte Beiträge der Teilnehmer und diese Wikiseiten und Tutorials werden in einem, unter creative commons Lizenz stehenden eBook am Ende des Seminars hier veröffentlicht.

Lernformen

  • Überwiegend seminaristische, produktorientierte Teamarbeit, Online Dokumentation und Kollaboration

Termine

  • konstituierende Sitzung: 27.4.16
  • Danach 3 samstägliche Blocktermine:
  • Block 1: 18.6.16
  • Block 2: 25.6.16
  • Block 3: 2.7.16

Workload

  • Kontaktzeit: 30 Stunden
  • Selbststudium: 80 Stunden
  • Arbeitsbelastung: 110 Stunden

Vorbereitung der ersten Sitzung vom 27.4.16

  • BYOD: Bitte bringen Sie zur ersten Sitzung ihre mobilen Endgeräte (Smartphone, Tablet, Netbook, Laptop) sofern vorhanden mit.
  1. Legen Sie sich einen Nutzeraccount auf dem Wiki an (idealer Weise bestehend aus dem ersten Buchstaben des Vornamens gefolgt von einem Punkt und den ersten 3-4 Buchstaben des Nachnamens, Punkt und UNICGN, also in meinem Falle A.Spa.UNICGN). So kann ich ihre Beiträge einfacher zuordnen. Sie können auch, wenn gewünscht, einen Nickname nutzen, allerdings auch mit der Endung .UNICGN (also zB. MickyMaus.UNICGN). Den Nickname teilen Sie mir bitte im Seminar mit, damit ich auch in diesem Fall die Beiträge entsprechend zuordnen kann.
  2. Stellen Sie sich hier auf ihrer Arbeitsplattform kurz vor. z.B: Studienschwerpunkte, ihre Erwartungen zum Projektseminar, bereits getätigte Projekte im Bereich digitaler Medien/Musik, was sie uns sonst noch mitteilen wollen. Bitte bedenken Sie, dass dies öffentlich ist, daher keine Klarnamen, Adressen, mail, Telefonnummer etc.)
  3. sehen Sie sich dieses Video an: Open Letter to Educators Was denken Sie darüber?
  4. Stöbern Sie auf dieser Wikiseite... ;)
  5. ... wenn etwas fehlt, schreiben Sie es an der passenden Stelle gerne dazu - oder korrigieren Sie es.
  6. Optional: Legen Sie sich ggf. einen Twitteraccount an - ich kann es nur empfehlen
  7. Senden Sie ihren ersten "tweet", z.B. den Standardtweet "hallo Welt". Folgen Sie einigen Twitterern dieser Liste und gerne auch mir unter @tastenspieler ;) .
  8. alle weiteren Informationen und die Planung der ersten Sitzung finden sie hier: Dokumentation des Projektseminars "Tablets, Apps und Web2.0 im MU - 2.0"

Vorbereitung der zweiten Sitzung

  • Evtl. Instrument(e) mitbringen
  • Betreits vorhandene Tablets mitbringen (in den Appstores nach kostenlosen Musikapps schauen)
  • Kopfhörer mitbringen
  • Songtext und Akkordfolge des derzeitigen Lieblingssongs mitbringen

Sessionplan

  • Musikproduktion mit Apps
  • Plattformen für den Upload
  • Songtexte mit Etherpad
  • Filmmusik mit iMovie und Toontastic oder Wiki und LearningApps


Mitschrift/Ergebnisse der 2. Sitzung

Vorbereitung der dritten Sitzung

Themen

  • Erklärvideos mit iMovie

Drehbuch überlegen (z.B. per Etherpad), ggf Materialien vorbereiten/mitbringen


Mitschrift/Ergebnisse der 3. Sitzung

Vorbereitung der vierten Sitzung (10.00 Uhr Webinar, online)

  • Social Media, Blogs, Wiki

z.B: Was ist ein Wiki? Eigene Wikiseite erstellen
Beispiele für Blogs im Unterricht kennen lernen. Auf dem Blog kommentieren. Eigenen Blog erstellen.
Nutzung von Social Media im Unterricht. Beispiele (Google+ Hangouts, Twitter, Facebook Gruppen)

  • Absprache bzgl. der Abschlussthemen und Termine
  • Show & Go

Mitschrift/Ergebnisse der 4. Sitzung

Dokumentation des Projektseminars "Tablets, Apps und Web2.0 im MU"

  • Die Dokumentation des Seminars aus dem WiSe 2015-16, Teilnehmerseiten und Videomitschnitte sind hier abgelegt

Netzwerke

Twitter

Hashtag: #appmusik16

Google+ Community

FacebookGruppe

  • Optional/nach Absprache

Learnist Boards

YouTube Channel

Google Play Apps

Music

Free

Pocketband ist eine Smartphone/Tablet Applikation (app) mit der man Musikstücke mithilfe von unterteilten Loops erstellen kann. Es gibt sie im Playstore von Android in zwei verschiedenen Versionen: Einmal als Testversion „Lite“ mit der Begrenzung auf 6 Loops pro Musikstück und als Vollversion für knapp 7,50€, welche mehr Musikinstrumente, mehr Speicherbenutzung (keine Begrenzung der Loopanzahl) und weitere Tools zur Verbesserung der Qualität des Musikstückes enthält. Beide Versionen brauchen Internetbenutzung für das Abspeichern der Zwischenschritte (Wenn man mal zwischendurch speichern will) und für das Hochladen der Musikdatei auf die angeschlossene Pocketband Community. Will man als Benutzer die Datei als .mp3 oder in einem Format intern auf dem Smartphone ohne die App anhören oder in weitere Musikstücke einfügen, so ist dies ohne Hochladen auf der Communitywebsite und das darauffolgende automatische Konvertieren und zuschicken der Datei per E-mail nicht möglich, da die App und ihre erzeugten Musikdaten nicht auf dem internen Speicher des Tablets oder Smartphones ablegt, sondern ausschließlich die Communitywebsite und ihre Server dafür benutzt. Dies hat den Vorteil daß man seinen Speicher nicht mit unfertigen oder abgebrochenen Musikloops „vollmüllt“, man ist jedoch auf Netzkonnektivität angewiesen und muss, wenn man eine .mp3 erzeugen will, die Datei der Öffentlichkeit (der Pocketband Community) zugänglich machen. Das Startdisplay zeigt den Arbeitsbereich bzw. die Musikstücke die noch zu bearbeiten sind oder noch nicht hochgeladen wurden. Dazu gehört auch ein „Demo Song“, ein kleines aber aufschlussreiches Tutorial, wie man einen Song mithilfe des Programms erstellt. Mir persönlich fiel es ersteinmal schwer die Systematik des Songerstellens zu verstehen, aber nach ein bisschen herumprobieren und ein paar wirklich peinlichen Musikstücken verstand ich, wie ein Song nach der Pocketbandsystematik zu erstellen ist. Im Arbeitsbereich gibt es zwei Buttons, der Eine erstellt einen neuen Song und der Andere leitet den Benutzer zur Playstoreseite der Vollversion. Ich erstelle einen neuen Song und ein neuer Songeintrag wird erstellt. Die Benennung erfolgt vorerst nach Datum und Uhrzeit. Ich wähle diesen Eintrag an und es öffnet sich ein Screen, in dem ich einen Loop erstellen kann. Ich erstelle diesen und wähle ihn an. Nun kann ich allerlei Geräte hinzufügen und diese auf 4 Takte entweder anwählen oder abwählen. Nachdem dies erfolgt ist, gehe ich zurück zum Loopscreen und gebe ein, dass ich den ersten Loop einmal als allerersten Loop wahlweise einmal, zweimal oder dreimal wiederholt abspiele. Jetzt kann ich den ersten Loop kopieren um die Takte nicht nochmal im zweiten Loop erstellen zu müssen und füge z.B. ein weiteres Musikstück oder eine Stimmaufnahme hinzu. Dies mache ich solange, bis die begrenzte Anzahl der Loops in der Testversion gefüllt sind. Nun kann ich noch an den Geräten innerhalb der einzelnen Loops feilen oder mit dem Pfeilbutton die Songeigenschaften wie den Namen, das Tempo (bpm), die Taktart (3/4 oder 4/4) und die 22 Khz auf 44 Khz verändern und den Song im Netz veröffentlichen. Über den Masterbutton steuere ich die Gesamtlautstärke (Die Lautstärke einzelner Geräte lassen sich innerhalb der Loopbearbeitungsansicht verändern), die Lautstärke des momentanen Loops und das Mastering. Dieses wird wahlweise manuell, automatisch oder nicht gesteuert. Sollte man manuell anwählen, lässt sich nur der Kompressor in der Testversion anwählen, in der Vollversion wohl auch der Parametrische EQ (Equalizer?). Dann ist der Song fertig, man geht zurück zum Startscreen und lädt entweder den Song auf die Communitywebseite, verändert sein Profil, geht auf die Communitywebseite (ausgestattet mit Suchmaschine und den neuesten Uploads) oder besucht die eigene Newsseite, um Neuigkeiten der Bands und den Usern denen man in facebook/tumblr-manier folgt u,m mit ihnen kommunizieren oder zu diskutieren. Im Großen und Ganzen ist Pocketband eine Super-app um Musikstücke zu erstellen. Anfänger werden Schwierigkeiten haben beim Erstellen eines Songs, was durch die Vielzahl an Geräten und Möglichkeiten zur Bearbeitung entsteht. Hat man aber erstmal den Dreh raus, ist es super zum experimentieren und lädt zum Teilen mit anderen Menschen ein. Leider ist man auf ständige Netzkonnektivität angewiesen, was die mobile Anwendung irgendwie unsinnig macht. Da die Handynetzbetreiber bisher immer noch keine vernünftige, bezahlbare Internetflatrate für mobile Endgeräte anbieten, muss man sich also mit seinem Smartphone oder Tablet zum arbeiten mit der Pocketband App irgendwo in Reichweite eines zugänglichen W-Lan- Netzwerkes befinden, und dies ist in den meisten Fällen entweder zuhause, bei Freunden oder im McDonalds/Burger King nebenan, was die soziale Aktivität von jugendlichen Usern auf der Communitywebseite und die Benutzung durch Profis größtenteils überflüssig macht, da man ja eh entweder von Freunden umgeben ist oder gleich den PC benutzen könnte. Nichtsdestotrotz, tolle App zum Zeitvertreiben wenn mal wieder keiner deiner Freunde Zeit für dich hat, das Geld nicht für ein Profiprogramm reicht oder der PC in Reparatur ist.

Kostenpflichtige

EmbedVideo erhielt die unbrauchbare ID „SFHpJ4EGy-A#!“ für „youtube“.

Tools etc.

iPad Apps

Music

  • iMaschine
  • Figure
  • GarageBand
  • Virtuoso
  • iElectribe
  • iReal b
  • Beatwave
  • SoundCloud
  • Audioboo